In drei Aufführungen präsentierte das „Schlossberg Theater“ der Schlossbergschule am Wochenende die Jugend- und Kriminalkomödie „KIRAS sagt die Wahrheit“ von Remona Lezuo unter Regie von Mario Gräber in der Gymnastikhalle der Realschule. Bei den wochenlangen Proben wurde von den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern so einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangt, was den Spaß am Theaterspielen keineswegs schmälerte.

Da Philipps (Leon Sester) Tante Barbara Steinbach (Katharina Arland) in Urlaub war, sollte Hannas (Emelie Gaiser) Geburtstagsfeier heimlich in deren Luxusvilla stattfinden. Der überkorrekte Philipp (Leon Sester) wusste bald nicht mehr, wo ihm der Kopf stand, denn er hatte weder mit den drei Hackern (Maya Zymara, Guilia Sehlinger, Paul Burmester) gerechnet, die in die Villa einbrachen, noch mit der Influencerin Lilly (Lea-Aurelia Gubela) und ihrem Hamster Willy inklusive ihrem Fan Toni (Lili Seiler). Und es tauchten weitere ungebetene Gäste auf; Felicitas (Salome Sehlinger), die Enkelin der Nachbarn, die den Garten gießen sollte, Pizzabote Giannie (Jonathan Kohler), der laufend Pizzen brachte und Mia (Sarah Burmester) die nervige kleine Schwester von Cleo (Johanna Arland) mit ihrem Phantasiewesen „Katling“ (Clara Köninger), einer Mischung aus Katze und Schmetterling.

Die Freundin der Hausbesitzerin, Elli Becker (Lilith Eigendorf), Hannas Freundin Lotte (Carolin Reeb), Sophie (Matilda Benz), die Mitschülerin von Lotte und Sophies Bruder (David Kowalsky) sowie Benni (Max Benz), der Cousin von Sophie sorgten ebenso kräftig für Verwirrung und amüsante Momente beim Publikum.

Dass „KIRAS“ (Chris Jakob), die künstliche Intelligenz, sich auch noch überall einmischte und sämtliche Nachrichten und Telefonanrufe der Handys ausposaunte, machte das Chaos perfekt. Für die Kostüme, das schöne Bühnenbild und die herrlichen Requisiten sorgte Eva Burmester. Hausmeister Thomas Arndt war verantwortlich für den Tribünenaufbau und verwandelte die Gymnastikhalle in einen Theatersaal. Ilian Schneider (R8b) rückte alles ins beste Licht und war für die Technik zuständig. Das Plakat zum Stück entwarf und gestaltete Paul Burmester.

Regisseur Mario Gräber und seine Theater AG hatte wieder einmal alles gegeben und viel Herzblut investiert, um ein hervorragendes Theaterstück zu präsentieren, was mit großem Applaus belohnt wurde. Ein großer Dank geht auch an den Förderverein der Schlossbergschule für die finanzielle Unterstützung.